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  • Nona

Am Grat entlang über Mittag und Steineberg 
zum Stuiben

Fünf Nagelfluh-Gipfel mit mehreren Einkehrmöglichkeiten? Klingt gut oder? Von Immenstadt aus geht's vom Mittag, über den Steineberg mit seiner Monster-Leiter und schließlich bis zum Stuiben. Bevor es zurück durch's Steigbachtal zum Parkplatz geht, kehren wir natürlich noch ein. Ein echter Nagelfluhketten-Klassiker!


Wir starten am Mittagbahn Parkplatz in Immenstadt. Von da aus geht's entweder gemütlich mit der Bahn – so spart ihr euch 650 Höhenmeter, oder zu Fuß bergauf zur Mittaggipfelstation. Oben angekommen genießen wir kurz das Panorama, das von Kempten bis zu den Oberstdorfer Bergen reicht – hammer! Aber weiter geht’s zum Bärenköpfle. Das Gipfelkreuz lassen wir links liegen und stapfen in Richtung Steineberg. Nach gefühlt 500 Stufen kommen wir an der berühmt berüchtigten Steineberg-Leiter an. Wer mit der Höhe ein Problem hat, biegt jetzt lieber rechts ab und geht die lieblichere Variante außen rum zum Gipfel. Alle anderen stehen, nachdem sie die Leiter erklommen haben direkt neben dem Gipfelkreuz. Hier gibt's jetzt endlich die lang ersehnte Brotzeit und eine Panorama-genieß-Pause. Über einen schmalen Pfad, vorbei am weniger bekannten Steinköpfle, geht's dann immer wieder leicht auf und ab, bis es vor dem Stuibengipfel nochmal zapfiger aufwärts geht. Auch hier sollte man schwindelfrei sein. Zum Schluss noch eine kleine Drahtseil-versicherte Kraxelei und tadaa, Ziel erreicht! Wer jetzt noch Bock und Power hat, springt noch kurz auf den Sederer-Stuiben vor's talwärts geht und hat dann sechs Nagelfluh-Gipfel in der Tasche!



Und jetzt das Coole: auch auf dem Rückweg haben wir zwei Varianten mit potenziellem Einkehrschwung! Nach einer halben Stunde kommt schon die erste Einkehrmöglichkeit – die Alpe Gund. Wer nach der Gipfelbrotzeit jetzt Bock auf einen Nachtisch bekommen hat, der sollte hier unbedingt einen Zwetschgen Datschi oder den legendären Heidelbeer Schmand Kuchen probieren! Spätestens danach entscheidet man sich dann zwischen der Pfad- oder Fahrweg-Variante. Die Pfad-Variante führt unterhalb der Alpe Gund kurz in Richtung Wald, vorbei an einem Wasserfall und schließlich über einen schmalen Weg im Wald bergab bis wir in flacherem Gelände wieder auf den Fahrweg stoßen.



Wer sich für die Fahrweg-Variante entscheidet, geht nach dem Kuchen ein kurzes Stück zurück und folgt dem Fahrweg Berg abwärts. Einkehrmöglichkeit zwei, die Sennalpe Mittelberg liegt am Scheitelpunkt vom Ehrenschwanger Tal zum Steigbachtal. Hier könnt ihr euch feinsten hauseigenen Alpkäs für die nächste Brotzeit einpacken lassen. Ab da führt eine Teerstraße abwärts, am Berggasthof Almagmach vorbei und von da an als Schotterweg weiter, bis wir wieder gleichauf sind mit der Pfad-Variante. Von da an führt ein teils geteerter Fahrweg zurück nach Immenstadt. Bei der Hölzernen Kapelle am rechten Wegrand biegen wir rechts ab, sodass wir direkt am Steigbach entlang gehen. Wer mag kann an warmen Tagen bei einem kleinen Päusle am Wasser die Käsfüße im kühlen Nass abkühlen. Zum Schluss geht's noch über eine Holzbrücke und dann erreichen wir auch schon unseren Ausgangspunkt.

Dauer: ca. 7 Stunden reine Gehzeit

Höhenmeter, Strecke: 1145 hm, 19 km Parken: Gebührenpflichtiger Parkplatz an der Mittagbahn Talstation, der Immenstädter Bahnhof ist aber nicht weit entfernt, perfekt also um mit Bus oder Bahn anzureisen

Hier kommt ihr zur Route auf Outdooractive.

#Immenstadt #Berge #Draußen #Sommer #Einkehren #Alpe


Fotos: Nona

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